Barrierefrei vom Parkplatz zum Terminal
Ein ausgewiesener Stellplatz allein macht den gesamten Weg noch nicht barrierefrei. Prüfen Sie Einfahrt, Aussteigen, Aufzüge, Bordsteine und gegebenenfalls den Transfer als zusammenhängenden Ablauf.
Stellplatz und Berechtigung
Klären Sie die Voraussetzungen für den ausgewiesenen Stellplatz und eventuelle Vergünstigungen direkt beim Betreiber. Ein Schwerbehindertenausweis und ein spezieller Parkausweis sind nicht in jeder Regelung austauschbar. Diese Seite verspricht deshalb keine allgemeine Parkberechtigung oder Ermäßigung.
Den Weg konkret beschreiben lassen
Fragen Sie nach Stufenfreiheit, Türbreiten, Aufzügen und dem Weg zum passenden Terminal. Ein aktuell ausgefallener Aufzug kann eine sonst geeignete Parkfläche unbrauchbar machen. Bei hohem Hilfebedarf sollte eine alternative Route oder näher gelegene Fläche schon vor der Abfahrt feststehen.
Shuttle mit passender Ausstattung
Lassen Sie sich bestätigen, ob Sie während des Transfers im Rollstuhl bleiben können oder umsteigen müssen. Teilen Sie Maße und Gewicht von Hilfsmitteln mit. Eine telefonische Bezeichnung als barrierefrei sollte durch konkrete Angaben zu Fahrzeug und Unterstützung ergänzt werden. Prüfen Sie Hin- und Rückfahrt, nicht nur die Abreise.
Flughafenassistenz getrennt anmelden
Parkplatzservice und Assistenz im Flughafen sind unterschiedliche Leistungen. Wenn Sie Unterstützung benötigen, folgen Sie den Informationen Ihrer Airline und des Flughafens. Vereinbaren Sie den Treffpunkt für die Hilfe. Klären Sie, ob der Parkplatzweg bis dorthin eigenständig zurückgelegt werden muss.
Hotel und Parken als zusammenhängende Reise
Fragen Sie nach einem für Ihren Bedarf geeigneten Zimmer einschließlich Bad und bestätigen Sie dessen Verfügbarkeit im konkreten Parkpaket. Prüfen Sie auch den Weg vom Auto ins Hotel, den Zugang zum Frühstücksbereich und den Transfer. Eine geeignete Zimmerausstattung bestätigt keinen geeigneten Flughafenshuttle.
Rückweg und kurzfristige Änderungen
Bestätigen Sie auch die Rückfahrt nach einer späten oder verspäteten Landung. Fragen Sie nach einem Ersatz bei ausgefallenem Aufzug oder nicht verfügbarem Fahrzeug. Bei Valet müssen Übergabe- und Rückgabepunkt geeignet sein; Hilfe beim Ein- und Aussteigen ist nicht automatisch enthalten.
Unterstützung anmelden und Treffpunkt festlegen
Melden Sie benötigte Flughafenhilfe möglichst mindestens 48 Stunden vorher bei Airline oder Reiseveranstalter an. Auch bei späterer Anmeldung sollten Sie um Hilfe bitten. Klären Sie ausdrücklich, wo die Hilfe beginnt und wer den Weg von Hotel oder privatem Parkplatz bis dorthin übernimmt.
Konkrete Bedürfnisse statt pauschaler Bezeichnung
Beschreiben Sie benötigte Eigenschaften: kurze Wege, keine Stufen, Mitfahrt im eigenen Rollstuhl oder schriftliche Kontaktmöglichkeiten. Berücksichtigen Sie auch Seh-, Hör- und nicht sichtbare Einschränkungen. Fehlende Angaben bedeuten nicht automatisch, dass ein Angebot ungeeignet ist.
Orientierung nach Ihrem Unterstützungsbedarf
Ihre Checkliste
- Gesamten Weg, Aufzüge und Ausstiegsfläche prüfen.
- Mitfahrt im Rollstuhl oder erforderlichen Umstieg für beide Fahrten bestätigen lassen.
- Geeignetes Hotelzimmer im gebuchten Parkpaket ausdrücklich bestätigen lassen.
- Treffpunkt und Anmeldung der Flughafenhilfe organisieren.
- Nachweis, Buchungsweg und mögliche Ermäßigung vor Zahlung klären.
- Rückweg bei später Landung und eine Ersatzlösung vereinbaren.